Was verstehen wir unter der "laufenden Saison"? Nun, das ist in etwa der Zeitraum von eineinhalb Jahren, in dem sich unsere Standard-Aktivitäten wiederholen. Da haben wir zunächst mal den bereits ausführlich erläuterten 2. Januar. Es folgt im April die Jahreshauptversammlung. Der Vatertag (in klerikalen Kreisen gerne auch mal Himmelfahrttag genannt) beschert der Stadt Erbach am Badbrunnen ein sehr beliebtes Straßenfest, für dessen Ausrichtung der Gänsgretelverein verantwortlich ist. Im Juli treffen sich die Schnatterer am ersten Sonntag des Erbacher Wiesenmarktes. Und der Oktober oder November schenkt den Ganserten noch ein Herbstfest, dieses stellt dann den Abschluss der Jahressaison dar. Im Folgenden sollen hier also die Untaten der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren...
Es war mal wieder ein Tag wie kein anderer. Am Freitag, dem 2.Januar im Jahre 2026, machten sich im Schutze der Dunkelheit wieder 35 honorige (na ja, die Einen sagen so, die Anderen so...) Bürger auf den Weg zum Hauptort des bevorstehenden Geschehens. Also hin zum Erbacher Brauhaus, wo uns die gastgebende Familie Multani bereits erwartete. Am Morgen des Tages hatten bereits einige Ganserte den Sternensaal mittels Ausbringen von Stroh zum Gänsestall umgebaut, auch das komfortable Gehege für die drei teilnehmenden Gänse wurde präpariert. Nun konnten die Spiele beginnen.
Pünktlich um 18.00 Uhr ...fingen wir nicht an, weil wir uns grundsätzlich verspäten. Wir freuten uns aber über die erstaunliche Tatsache, dass alle Teilnehmer trotz des mittlerweile herrschenden starken Schneefalls heil und unversehrt den Stall erreicht hatten. Ausser Achim , unserem stellvertretenden Musikgansert. Der war auf dem Weg von Amorbach nach Erbach irgendwo im südhessischen Mittelgebirge gestrandet, dem Wetter geschuldet.
Nun kam die Versammlung mit leichter Verzögerung in die Gänge. Der Sitzvorzende hielt die unvermeidliche Begrüßungsrede und feierte sich und die Ganserte für zahlreiches Erscheinen. Aus traurigem Anlass kam es zu einer leichten Programmänderung, da uns im vergangenen Jahr 5 Ganserte für immer verlassen haben, gedachten alle Schnatterer ihren verstorbenen Vereinskameraden mit einer Schweigeminute. Wir werden sie nicht vergessen...
Es folgte der erste Höhepunkt des Abends: die gestrenge Aufnahmeprüfung für unseren Neuzugang, Christopher Kloß, seines Zeichens Pfarrer im Ruhestand. Das Aufnahmeritual , also das Absingen des Vereinsliedes , stehend auf einem Stuhl in sauerstoffarmer Höhenluft, bewältigte der Kandidat mit Bravour. Textsicher, stimmgewaltig und engagiert trug der Neugansert das Lied vor. Wie man es eigentlich von einem Mann, der schon unendliche Kirchengewölbe mit seiner Stimme füllte, nicht anders erwartet.
Im Anschluss folgte der sogenannte "Außendienst". Die Ganserte begaben sich auf den Weg zum Badbrunnen, wo die Taufe des Neuzuganges das Aufnahmeritual abschließen sollte. Singend ging es durchs Städtel. Da unser Junggansert offensichtlich seine guten Beziehungen zu Petrus spielen ließ, endete zu dieser Zeit auch das Schneetreiben, Ganserte und Zuschauer waren damit auch wieder sichtbar.
Am Salon Dina wurde eine kurze Unterbrechung notwendig, die allerdings keinerlei Protest auslöste. Wurden dort doch von der Betreiberin Erfrischungsgetränke gereicht, vitaminreich und hochprozentig. Womit auch die an dem Abend herrschende Kälte erfolgreich in die Schranken gewiesen wurde.
Mit einer ähnlichen Prozedur erwarteten uns zwei Wiwwelchen (Gansertgattinnen) am Badbrunnen. Auch sie versorgten sowohl die Zuschauer als auch die Schnatterer mit wärmenden Kaltgetränken.
Jetzt spulten die Ganserte routiniert das Standardprogramm ab. Ansprache des Sitzvorzenden, Verlesung der Vereinslegende durch den Zuchtgansert. Und als Höhepunkt die Taufe jenes Herrn, der von nun an den ehrenvollen Gansertnamen "Messwoigansert" trägt. Nachdem sein Taufpate, der Klingelbeitelgansert, mittels Taufspruch die Namensgebung schlüssig begründet hatte, fand nun die Wässerung des Täuflings am Badbrunnen statt. Wie immer mittels "Puhlschepper", also einem im Odenwald gängigen Entleerungswerkzeug für Jauchegruben. Frei nach dem im Taufspruch enthaltenden Motto: E Zeitlang de Kopp unner Wasser gesteckt...dann isser en Gansert....oder verreckt.
Glücklicherweise überlebte der Täufling und darf sich fortan als vollwertiger Gansert fühlen.
Nach unfallfreiem Rückmarsch zum Brauhaus bezogen die Schnatterer ihre Plätze im Gänsestall. Sukwinder Multani und sein Team hatten mittlerweile den lukullischen Höhepunkt der Veranstaltung fachkompetent vorbereitet, wir schritten zum Verzehr der obligatorischen Gänsekeulen nebst Beilagen. Misstraurisch beäugt von den anwesenden Gastgänsen.
Es schloss sich ein lustiger Abend an. Mit Gesang, guten Gesprächen, erneutem Gesang. Und zu aller Freude hatte sich mittlerweile Musikgansertvertreter Achim nach Erbach durchgeschlagen, baute seine Instrumente auf und sicherte somit auch die instrumentale Unterstützung unserer Sangesbemühungen.
Das Fazit des Abends ist mit vier Worten darstellbar: es war oafach schäi!
Auftakt der Veranstaltung: die Ganserte besetzten den Stall und harren der Dinge, die da kommen sollen....
Wenn Gänse ihre Missbilligung ausdrücken, sieht das so aus. In der Körpersprache dieser Vögel wird auf diese Weise das Götz-Zitat übermittelt.....
Der Sitzvorzende schnattert die Begrüßungsrede .
Ein sichtlich erleichterter Neuzugang hat seine Aufnahmeprüfung soeben beendet. Ein fehlerfreier Liedvortrag wurde uns zuteil. Und der Prüfling fiel auch nicht vom Stuhl....
Und sie schreiten so spät durch Nacht und Wind..... Jetzt geht`s zum Brunnen.
Und wieder lauschen Ganserte ergriffen den weisen Worten des großen Sitzvorzenden. Ebenso wie die Zuschauer.
Halb Erbach war auf den Füßen. Dazu Teile von Michelstadt, Höchst, Darmstadt, London. Und Hummetroth....
Der Klingelbeitelgansert verliest den Taufspruch. Und zwar mit donnernder Stimme. Auch er durfte als ehemaliger Mann der Kirche die Erbacher Heiden lange Jahre im Zaum halten, somit war diese kleine Bergpredigt ein Leichtes für ihn. Vom eigentlichen Taufvorgang existieren keine Aufnahmen. Der Täufling befand sich überwiegend unter Wasser....
Der Rückmarsch zum Gänsestall.
Ein ergreifender Moment. Der Sitzvorzende überreicht unserem Futtergansert dieses epochale Werk als Dank für seine konstant hervorragenden Leistungen bei unserer Bewirtung. Das Bild hat der Sitzvorzende selbst unter Verwendung von Wasserfarben, Paniermehl und Tafelkreide mit dem Munde gemalt. Oder so ähnlich.....
....und dann war Partytime!
.....und noch mehr Partytime...
Auch die Zaungäste im Brauhaus wurden wieder erfolgreich beschallt.
Zwei gutgelaunte Schnatterer. Der Eine ist nebenberuflich auch noch amtierender Karnevalsprinz in Erbach. Der Andere ärgert hauptberuflich das Finanzamt....
....und tschüss
Am Sonntag, dem 12.April, fand im Brauhaus die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Die Veranstaltung war, wie in einigen früheren Jahren schon, dieses Mal wieder als Frühschoppen geplant und begann mit halbstündiger Verspätung um 11.30 Uhr. Zunächst erfreute der Sitzvorzente die anwesenden Schnatterer mit einer Verlesung aller Vereinsaktivitäten des Jahres 2025. Was diese gekonnt gelangweilt über sich ergehen ließen, waren sie doch bei diesen Aktivitäten zumeist involviert gewesen und konnten sich teilweise auch daran erinnern.
Danach genossen die Ganserte den ersten Höhepunkt der Veranstaltung, den unnachahmlich brillanten Kassenbericht des Geldsackganserts. Stark gekürzt läßt sich der Finanzstatus der Ganserte so beschreiben: Wir haben Geld ausgegeben, Geld eingenommen, und die Differenz zwischen beiden Vorgängen liegt irgendwo auf einem Konto herum. Sehr präzise fiel dabei die Benennung der Ausgaben-Summe aus. Originalton Geldsackgansert: "Wir hatten Auslagen in Höhe von Viertausend-Schlag mich tot Euro"... Oder so ähnlich
Nun war es die Aufgabe des kassenprüfenden Houchsitzganserts, sein Prüfungsergebnis mitzuteilen und die Entlastung des Vorstandes zu beantragen. Laut Houchsitzgansert waren die vorgetragenen Zahlen Schlag-mich-tot-korrekt, die Entlastung aller Belasteten wurde beantragt, gewährt, beklatscht und abgehakt.
Nächster Tagesordnungspunkt war die Bekanntgabe eines Neubewerbers, der um Aufnahme in den Verein bat. Beworben hatte sich der amtierende Meisterbürger der freien und Nicht-Hansestadt Erbach, Peter Traub. Der Vorstand hatte gemäß Satzung den Antrag bereits positiv beschieden, die Ganserte nahmen dies zur Kenntnis und bestellten noch ein Bier.
Es folgte die Abfütterung der Ganserte, Vereinswirt Sukwinder Multani hatte einen vorzüglichen Erbseneintopf mit Wurstfragmenten vorbereitet, für die nächste halbe Stunde herrschte gefräßiges Schweigen im Gänsestall.
Damit war der offizielle Teil der Veranstaltung beendet. Ein harter Kern des Vereins verharrte noch geraume Zeit in den gastlichen Räumen des Gänsestalls, um dieses oder jenes zu beschnattern. Am späten Nachmittag/frühen Abend endete das Treiben. Nun sehen die Ganserte ihrem Badbrunnenfest 2026 erwartungsvoll entgegen...
Zwei Bilddokumente, die die Zusammenrottung der Schnatterer trefflich darstellen. Die Ganserte sitzen zusammen und reden. Der Sitzvorzende steht davor und redet auch. Manchmal reden alle zeitgleich. Aber bisher ist noch immer was Brauchbares dabei herausgekommen.....
Traue niemals einem Wetterbericht. Das ist der wohl wichtigste Erkenntnisgewinn, den das Badbrunnenfest 2026 uns am 14.Mai bescherte. Dieser Bericht war nämlich bestens dazu geeignet, uns von vornherein den Tag zu verderben. Dort wurde für den Vatertag dieses Jahres so ziemlich alles versprochen, was man für ein Straßenfest nicht gebrauchen kann. Kälte . Regen, Starkwind. Nur Sandsturm fehlte noch, dann wäre das perfekte Desaster nicht mehr zu vermeiden gewesen…
Und morgens in der Frühe, beim Aufbau und der Herrichtung des Festplatzes, sah es auch ganz so aus. Temperatur? Für ein Straßenfest definitiv zu niedrig. Regen? Bitte, gerne, darfs ein bisschen mehr sein? Und der Wind wehte auch.
Egal, die Schnatterer taten, was zu tun war, nach eineinhalb Stunden hatten wir Bankreihen für ca. 90-100 Gäste hergerichtet, mehr konnten wir mit den vorhandenen Schirmen nicht abdecken. Dazu eine Reihe Stehplätze an Ausschankwagen, und für wasserdichte Besucher auch im Freien.
Pünktlich um 10.00 Uhr erschien ein Himmelsphänomen. Auch hinlänglich bekannt als Sonne. Und erste mutige Gäste bezogen Stellung im Gelände. Nach einer weiteren kurzen Regenperiode erfreute uns dann eine mehrstündige Phase mit Sonne, Wolken, Trockenheit und zumindest erträglichen Temperaturen. Und die 90 bis 100 Plätze waren gefüllt bis auf die letzte Gesäßbreite. Es lief. Und wie.
Ergebnis unserer Bemühungen: Die Kuchentheke war zum Festende hin komplett ausverkauft. Ebenso unser Imbissstand. Der Bierumsatz blieb hinter dem der vergangenen Schönwetterfeste, war aber immer noch im akzeptablen Bereich. Die Stimmung war wie gewohnt entspannt, alles verlief reibungslos, es war ein Badbrunnenfest, das unsere Besucher wie auch uns selbst genauso erfreute wie die Veranstaltungen vergangener Jahre.
Einen wesentlichen Beitrag dazu lieferten wieder unser „Wiwwelchen“. Also die Gattinnen, Freundinnen, Pflegerinnen oder wie auch immer wir unsere besseren Hälften sehen. Sie fertigten die Kuchen und Torten, sie arbeiteten als Bedienungen oder im Ausschankbereich, an der Kuchentheke und überall dort, wo sie benötigt wurden. Danke Mädels, ohne Euch würden wir es nicht schaffen. Und selbst Gansertnachwuchs der Enkel-Generation half tatkräftig mit. Ja ja, die Gene….
Danken dürfen wir auch unseren Stammgästen und Besuchern aus nah und weiter weg, die uns wie jedes Jahr wieder die Treue hielten. Eure gute Stimmung ist uns der schönste Dank für die Arbeit, mehr geht nicht.
So endete das Fest zu aller Zufriedenheit, trotz des aus Michelstadt importierten Wetters. Bleibt abschließend festzustellen: wenn Ganserte irgendwo ein paar Bierbänke aufbauen, fängt die Sonne an zu scheinen. Auch wenn die Meteorolügen das Gegenteil behaupten….
Gähnende Leere am frühen Morgen. Noch trauten sich keine Besucher auf das angefeuchtete Festgelände...
Und wenn es Hunde und Katzen regnet (bei uns eher Gänse), so macht sich trotzdem die Küchenbrigade bereit. Drei-Sterne-Köche arbeiten grundsätzlich wetterunabhängig.
Eine unserer Kuchenladys präpariert noch die Ware. Die in wenigen Stunden sich verflüchtigen sollte. Die Ware, nicht die Kuchenlady.
Und dann kamen alle auf einmal. Die Sonne, die Gäste, die gute Stimmung und was sonst noch zu einem gelungenen Fest gehört.
Diesen drei Zechern ist es deutliche anzumerken: den Ernst der allgemeinen Weltlage haben sie erkannt.
Und so hielten sie durch bis in die Abendstunden. Die Gäste wie auch die Ganserte. Das nennen wir mal gedeihliche Zusammenarbeit....
Ein Bild, was wir gerne 2027 so wieder sehen möchten. Wenn es wieder heißt: gäin mer oam Vadderdaach zu de Ganserte am Badbrunne....
Der Wiesenmarkt in Erbach existiert seit 1824, in jenem Jahr wurde der Vieh- und Bauernmarkt von Eulbach nach Erbach verlegt. Der Gänsgretelverein datiert seine Entstehung auf das Jahr 1827, beide Institutionen blicken also auf eine fast gleiche Historie zurück.
Die Bauern und das Vieh spielen im Marktgeschehen nur noch eine Randrolle, aber der Gänsgretelverein lässt es sich nicht nehmen, alljährlich auf dem Festplatz die gemeinsame Geschichte zu feiern. So auch in diesem Jahr, am 20.Juli besetzten die Schnatterer wieder zahlreiche Bierbänke in Erichs "Champagnerhaus", um dort "ihren" Wiesenmarkt zu zelebrieren. Das größte Volksfest Südhessens ohne die Ganserte? Sowas geht garnicht.
Im Vorfeld der Veranstaltung erreichte uns zunächst eine Hiobsbotschaft. Unser altgedienter Musikgansert Peter, seit vielen Jahren ein treuer Begleiter unserer Aktivitäten, stand dieses Jahr aus terminlichen Gründen nicht zur Verfügung. Und musikalische Begleitung ist nun einmal unverzichtbar bei unseren öffentlichen Auftritten. Aber das Glück war wieder einmal mit dem Federvieh, das Erbacher Urgestein Stephan Horlebein, in der lokalen Musikantenszene gewiss kein Unbekannter, sprang in die Bresche und stellte sich und sein Akkordeon zur Verfügung. Damit war unser Streben nach musikalischer Unterstützung auch 2025 erfolgreich, Stephan füllt die Rolle in hervorragender Weise aus und beschallte mit unserer stimmgewaltigen Unterstützung das Champagnerhaus, die Festbesucher und die angrenzenden Marktbeschicker, dass es eine helle Freude war. Für uns auf jeden Fall....
So verging der Nachmittag wie im Fluge, die Schnatterer und ihre Lebensgefahren...äh..Gefährtinnen feierten in bester Gigack-Tradition. Dass die Vereinskasse einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Getränkekosten übernahm, trug natürlich auch zur allgemeinen Stimmungslage bei. Erst als sich die Augen unseres Kassenganserts mit Tränen füllten, wurde der Vereinsgeldhahn wieder zugedreht und das Selbstzahlerprinzip reaktiviert. Allerdings erst, nachdem unser überaus großzügiger Gastgeber Erich ebenfalls noch die alljährlich hochgeschätzte "Runde aufs Haus" spendiert hatte. Zusätzlich zu einer schmackhaften Abfütterung mittels kalter Platten, die er ebenfalls sponsorte. Bis tief in den Winter hinein werden wir Erich wieder in unsere Nachtgebete einschließen.
Zahlreiche Festbesucher verfolgten wohlwollend unser Treiben, häufig verharrten auch sie länger vorm oder im Champagnerhaus, um unseren Gesängen zu lauschen. Wobei etliche aus ferneren Gefilden angereiste Festgäste wohl zum ersten Mal mit dieser weißgewandeten Horde fröhlich feiernder Ganserte konfrontiert waren, häufig sahen wir uns veranlasst, Sinn und Unsinn unseres Treibens näher zu erläutern. Aber man hilft ja gerne..
Es war schon später Abend, als die Veranstaltung zu Ende ging. Eigentlich läuft das Treffen ja unter der Überschrift "Frühschoppen", das Prädikat war zum Ende des Treibens nicht mehr angebracht. Aber irgendwo auf der Welt ist es ja immer "früh". Aso, es war ein toller Frühschoppen, da stört uns auch die Abenddämmerung nicht.
Nun, Stand 29.Juli 2025, dauert es nur noch so runde 12 Monate. Dann singen sie wieder auf dem "Wiesemaik", die Ganserte und ihre Wiwwelchen. Und wie schnell sind 12 Monate vorüber......
Beginn der Veranstaltung. Das Einmann-Orchester und die Schnatterer stimmen sich ab...
Ruhe im Beritt. Das Orchester beginnt.....
Ganserte mit und ohne Haarausfall feieren einträchtig zusammen.
Durchhalten heißt die Parole....
Lasset die Biere zu mir kommen.
Lasset kein Bier mehr zu mir kommen....
Luftbild der Veranstaltung. Vermutlich mit Drohne aufgenommen.
....und das Vereinssymbol feierte mit bis in die Abendstunden....
Und Tschüss, bis zum nächsten "Wiesemaik"...
Den gesellschaftlichen Abschluss der Vereinsaktivitäten bildet regelmäßig das sogenannte Herbstfest. Zum letzten Mal im laufenden Jahr treffen sich die Ganserte und ihre Gefährtinnen zu einem geselligen Miteinander. So auch am 2.November 2025. Wie schon in der Vergangenheit stellte der Turbogansert wieder den Müllerschen Gewölbekeller zur Verfügung, eine Outdoor-Veranstaltung wie im vergangenen Jahr fiel dem doch etwas durchwachsenen Wetter zum Opfer.
So trafen sich zahlreiche Schnatterer und Wiwwelchen in besagtem Gewölbe, unterzogen die dort von uns vorbereiteten Getränkevorräte einer gewissenhaften Qualitätsprüfung und besprachen alles, was schon immer mal besprochen werden sollte. Dazu wurde eine schmackhafte Mahlzeit gereicht, die uns großzügigerweise wieder die Betreiber unseres "Gänsestalls" spendierten. Herzlichen Dank, liebe Familie Multani.
Ähnlich wie unser Wiesenmarktstreffen im Juli war auch diese Veranstaltung als Frühschoppen geplant und organisiert. Der dann, ebenfalls wie das Wiesenmarktstreffen, geschmeidig in einen Nachmittags- und schließlich Abendschoppen überging. Jedenfalls traten die meisten Schnatterer den Heimweg bereits bei künstlicher Beleuchtung an....
Als Ehrengäste waren mit Stefan und Achim zwei Musiker zugegen, die uns bei vergangenen Festivitäten schon klang- und stimmgewaltig unterstützt hatten. Wobei Stefan auch dieses Mal mit seiner "Quetschkommode" und fröhlichen Melodien seinen Teil zum Gelingen des Herbstfestes beitrug. Auch dafür noch mal ein dankendes "Gigagack".
Im Folgenden einige fotografische Impressionen zu diesem Geschehen. Schnatternde Kellergeister in Aktion....